Mein Name ist Andreas Bürklin.

Ich begleite Missbrauchsopfer seit 2003 in meiner Selbsthilfegruppe und seit 2008 als Genesungsbegleiter. 

Da ich kein Therapeut bin kann ich nicht das Traumata des Missbrauches
von meinen Klienten behandeln. Ich bin Genesungsbegleiter, wobei mir der Begriff „Begleiter“
wichtig ist. Ich kann traumatisierten Menschen nicht helfen mit Ihrem Schicksal zurecht zu kommen. 

Das ist Aufgabe der Therapeuten.

In meiner Begleitung geht es mehr darum den Klienten einen Perspektivenwechsel zu vermitteln
und von der Opferrolle in ein unabhängiges lebenswertes Leben zu gelangen. 


Es geht darum Probleme und Herausforderungen, die meinen Klienten bevorstehen so wahrnehmen 
und bewältigen zu können, dass keine Überforderung entsteht.

Es geht auch darum, die Biografie in Bezug auf den schulischen und beruflichen Werdegang,
private Hobbies und Interessen hin so zu erfassen, dass die Ressourcen meiner Klienten sichtbar werden. 


Durch diese Ressourcen und Stärken sind meine Klienten erst in der Lage sich auf den Weg zu machen, 
um ein neues Leben trotz des Schicksals aufzubauen.

Die Themen sollten zum Ziel haben, ein glückliches und zufriedenes Leben zu erlangen
und sich nicht um die Verarbeitung des Missbrauchs drehen.
Wie gesagt: das ist Aufgabe der Therapeuten.

Mir geht es darum die Bäume zu sortieren damit meine Klienten wieder den Wald sehen.

Mit anderen Worten durch die Probleme und den Leidensdruck sind meine Klienten meist
nicht mehr in der Lage gewesen ihre Zukunft zu erfassen, sich zu orientierten
und positiv sortiert nach vorne zu gehen.

Sie befanden sich in einem Art Nebel, der es ihnen nicht mehr ermöglicht hat, ihre Zukunft zu erfassen. 

Der Nebel sind die Bäume. In dem ich mit meinen Klienten die Bäume sortiert hatte,
 waren sie in der Lage wieder ihre Zukunft zu erkennen.